Bergsport

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Grundkurs Bergsport auf Anfrage!

Gruppenrabatt bei 4 Teilnehmer/innen. Wochenendkurs SA/SO

Inhalt: Grundfertigkeiten im Klettern, Knotenkunde, Klettern am Klettersteig,Top-Rope,
Vorstieg bis Schwierigkeitsgrad III

Unterrichtsorte: Nideggen/Eifel ( Cimpanzodrome Frechen)

Sende eine E-Mailanfrage an: bergsport (at)rheinerftmultisport.de

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Hochgebirgsdurchquerung im Ortlergebirge  1. September – 7. September 2013

In diesem Jahr hatte ich mir wieder eine Hochtour vorgenommen, die auch entsprechend anspruchsvoll sein sollte. Am Samstag, der 31. August ging es los. Mit dem Auto fuhr ich bis nach Reute (Österreich) und übernachtete auf dem dortigen Campingplatz. Am Sonntag ging es dann weiter zum Treffpunkt mit Juraj vom DAV und Jörg. In Trafoi am Stilfser Joch trafen wir uns gegen 15:00Uhr und stiegen dann gemeinsam zur Bergellhütte (2188m) auf. Für die 650 Höhenmeter brauchten wir 1 3/4 Stunden. Am Montag ging es dann zum Monte Zebru (3735 m) über den Ortlerferner zum Ortlerpass und dann über das Hochjoch. Mir machte der schnelle Aufstieg Probleme. Meine Akklimatisierung dauert länger, wie ich vor ein paar Jahren schon bei der Hochtour zum Mont Blanc festgestellt habe. Also beschloss ich in 3500m Höhe zur Biwackschachtel zu gehen, und dort zu warten bis die beiden wieder vom Gipfel zurückkommen. Das war zwar schade, aber die Vernunft geht vor. Im Auf/u. Abstieg haben wir an diesem Tag 1200 Höhenmeter geschafft und die Übernachtung war dann im Rifugio Alpini (2866m). Für den dritten Tag stand wieder etwas leichteres an, die Cima della Miniera (3353m). Sie erreichten wir über den Zebruferner und von dort ging es zur Pizzinihütte (2706m). Gesamtageshöhenmeter Aufstieg 500m; Abstieg 650m. Am vierten Tag stand die Königsspitze an. In diesem Sommersind zwei Seilschaften dort ums Leben gekommen. Da ich mich noch nicht wirklich für diese Höhe fit fühlte beschloss ich Juraj und Jörg alleine gehen zu lassen.
Der Aufstiegsweg über den Gletscher ist in den letzten Jahren durch den Klimawandel immer mehr ausgeapert und daher steigt die Absturzgefahr. Ohne gründliche Absicherung über Eisschrauben im extremen Steilabschnitt an der Südostflanke geht es nicht. Die beiden hatten insgesamt 2400 HM in ca. 8 Std zu bewältigen und starteten entsprechend früh gegen 6Uhr. Ich hatte mehr Zeit, weil ich den Wanderweg zur nächsten Hütte zur Casatihütte (3254m)nehmen konnte. Nachdem ich gemütlich um 8:00Uhr aufgestanden bin und gefrühstückt habe ging es los. In 1 ½ Stunden war ich schon da und machte mich nach kurzer Pause auf zur Suldenspitze (3373m). Am Nachmittag kamen die beiden dann in der Casatihütte an. Alles hatte gut geklappt, aber Jörg, der überglücklich über die geschaffte Königsspitze (3858m) war, gab zu, dass er zum Teil Probleme hatte die Eisschraube zu setzen, weil das Eis mit Steinen durchmischt war. Nach etwas Pause beschlossen wir noch eine Tour über den Gletscher zu einem Abschnitt zu machen, in dem alte Kanonen aus Stellungen des ersten Weltkrieges zu finden waren. Es war schon interessant, als wir uns diese Stellungen angeschaut haben. Mit wie viel Mühe mussten die Soldaten wohl diese tonnenschweren Kanonen dort hochgeschafft haben. Nach der Übernachtung auf der Casatihütte wollten wir am fünften Tag schauen, ob wir über die Hintergrathütte und den Hintergrat am sechsten Tag zum Ortler aufsteigen können. Als wir kurz vor der Schaubachhütte waren und Juraj den Hintergrat im Visier hatte, stellte er fest, dass doch nach seiner Meinung zu viel Schnee auf dem Grat lag, was die Kletterei zu gefährlich machte. Deshalb beschlossen wir mit der Bergbahn an der Schaubachhütte nach Sulden hinunterzufahren. Von dort gingen wir zur Bergbahn Langenstein (2330m), dann zur Tabarettahütte (2556m), wo wir ein kleines Päusschen machten zur Payerhütte (3029m). Von dort wollten wir über den Normalweg zum Ortler. Nach einem schönen Abend in der Hütte, die schon ziemlich voll war, brachen wir am nächsten Morgen um gegen 6Uhr zum Ortler auf. Schnell erreichten wir den Abschnitt, der zu klettern war. Mir macht das klettern besonders viel Spaß. Jörg lag es nicht so sehr. Relativ zügig schraubten wir uns hoch. Nach einer halben Stunde klettern hörten wir einen Hubschrauber, der wie wir später erfuhren, bei einer Bergung am Tabarettaklettersteig unterwegs war. Ein Klettersteiggeher war aus 150m Höhe abgestürzt, weil er ohne jegliche Seilsicherung auf dem schwierigen Steig war und wohl die Kraft verloren hatte. Am Ortlerbiwak (3316m) vorbei erreichten wir zügig in insgesamt 3 ½ Stunden den Ortler (3905m). Gegen Mittag waren wir wieder zurück auf der Hütte und nach kurzer Pause stiegen wir ab zur Tabarettahütte, wo wir zu Mittag aßen. Am Spätnachmittag waren wir wieder in Sulden und nahmen dann ein Taxi nach Trafoi, wo unsere Autos geparkt waren. Nach der Verabschiedung von Juraj suchten Jörg und ich uns in der Nähe eine Pension und nach einem schönen Abschlussabend ging es am Samstag, der September 2013 zurück nach Hause.

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Bergsport:

Peter Kaulen
Trekking & Bergsportlehrtrainer (LSB NRW)